Von Spaltenmaßen und Abgründen

Betrugskultur bei Audi

München, 09.10.2018; Neue Abgründe tun sich unter Audi auf. Das Unternehmen muss die Fälschung von Fahrgestellnummern und Testprotokollen in Südkorea einräumen. Sonst hätte man dort keine Zulassung erhalten, da die Wagen die Grenzwerte nicht erfüllen. Die zuständige Staatsanwaltschaft wurde von dem Vorwurf, der schon 2016 bekannt wurde, nicht informiert - trotz Aufklärungsversprechen. 

Wir konstatieren, dass Audi-Chef Stadler wohl zu Recht in Untersuchungshaft sitzt. Auf saubere Audis muss die Welt noch warten. Derzeit kämpft man mit dem WLTP, einem neuen Testverfahren, das seit drei Jahren bekannt ist.